Abreise nach Irland – MUC nach ORK

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Vor deiner Abreise musst du natürlich ein paar Vorbereitungen treffen. Woran du dabei denken solltest und wie das bei uns so ablief, erfährst du in diesem ersten Reisebericht, der dir hoffentlich schon Appetit auf Irland machen wird.

Flug buchen

Nach ein paar Überlegungen stand endlich fest wohin die Reise gehen sollte. Südwest Irland war von vornherein klar, da dort das Klima etwas milder ist, aber wohin genau, wussten wir zunächst nicht, aber es sollte ein Backpacking-Trip sollte es. Bei ersten Recherchen stießen wir zunächst auf den Ring of Kerry. Traumhafte Landschaft und eine richtige Wanderroute, aber auch recht viele Touristen, die sich in der Gegend und auf dem Weg selbst aufhalten. Wir suchten weiter und entdeckten den Beara Way. Landschaftlich ebenso schön wie der Ring of Kerry, aber deutlich weniger touristisch, da der Weg noch nicht so bekannt war. Genau das, wonach wir gesucht hatten. Wir holten noch ein paar mehr Infos ein, aber dann stand fest: Wir werden auf dem Beara Way wandern! Der nächstbeste Flughafen, der von München angeflogen wurde, war Cork, also suchten wir nach günstigen Flügen und buchten ein paar Tage später.

Tipp: Buche nicht einfach irgendeinen Flug. Beobachte ein paar Tage, ob es Preisschwankungen gibt und buche, wenn die Preise im Keller sind.

Unterkunft für die erste Nacht

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Unser Zimmer für die erste Nacht in Cork (Bru Bar Hostel).

Als unsere Reisedaten feststanden, kümmerten wir uns auch um die erste Übernachtung in Cork und eine weitere (per Couchsurfing) in Glengarriff, wo unsere erste Etappe des Beara Way starten sollte. Für die weiteren Etappen informierten wir uns über mögliche Unterkünfte, buchten aber noch nicht, um flexibel zu bleiben. Schließlich wollten wir während unserer Reise so frei wie möglich sein. Nach den Buchungen stieg die Vorfreude ins Unermessliche. Die dadurch gewonnene Energie nutzen wir für die Zusammenstellung unserer Ausrüstung (unsere Packliste) und die grobe Planung der einzelnen Etappen. Und dann kam der Tag der Abreise …

Tipp: Für die erste Nacht eine Unterkunft zu haben reduziert Stress nach der Ankunft.

Abreise

Für uns ging es schon am frühen Morgen los zum Flughafen in München. Eine Freundin war so lieb uns zu fahren, damit wir unser Auto nicht kostenpflichtig am Flughafen parken mussten. Nach einem zweiten Frühstück gingen wir zum Check-in Schalter, um unser Gepäck aufzugeben. Doch dazu kam es erst einmal nicht.

Tipp: Lass dich zum Flughafen fahren oder nutze öffentliche Verkehrsmittel, um dir die Parkgebühren zu sparen.

Großer Schreck beim Check-in

Die Dame am Schalter teilte Silke mit, dass ihr Personalausweis abgelaufen sei. Sie stritt das natürlich ab, schließlich hatte sie doch vor der Abreise das Datum kontrolliert und festgestellt, dass der Ausweis noch fast ein Jahr gültig ist, aber leider hatte sie wohl das falsche Jahr im Kopf. Es stimmte. Ihr Ausweis war tatsächlich vor wenigen Monaten abgelaufen. Wie peinlich. Silke wurde hektisch und bekam etwas Panik. Sie sah Dirk schon alleine nach Irland fliegen und sich zurück nach Hause fahren. Wir fragten, ob es eine Möglichkeit gäbe, den Flug dennoch anzutreten. Da Irland zur EU gehört, reicht zum Glück auch ein vorläufiger oder zeitweiser Personalausweis für die Einreise und die Dauer des Aufenthalts. Wir gingen also ins Obergeschoss zur Flughafenpolizei, wo Silke ein solcher Ausweis erstellt wurde. Die 7€ für diesen Papierfetzen war es uns mehr als wert. Wir waren unglaublich erleichtert und freuten uns jetzt umso mehr auf unser Backpacking Abenteuer in Irland.

Tipp: Mindestens eine Woche (besser sogar ein paar Monate) vor der Abreise kontrollieren, ob der Ausweis noch gültig ist.

Vom Flugzeug in den Bus

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Strahlender Sonnenschein bei unserer Ankunft in Cork.

Wir flogen mit der irischen Fluggesellschaft Aer Lingus bis nach Cork. So landeten wir so nah wie möglich am Einstieg des Beara Way und konnten vorher noch ein paar Besorgungen in der Stadt machen. Wir landeten pünktlich und sicher und hatten einen angenehmen Flug. Aer Lingus ist zwar eine kleine Fluggesellschaft, aber der Service ist so gut wie bei den großen. Am Flughafen Cork angekommen, suchten wir zunächst die Bushaltestelle von Bus Eireann, um in die Innenstadt zu unserem Hostel zu fahren. Draußen wurden wir nicht nur von den ersten irisch-gälischen Schildern, sondern auch von strahlendem Sonnenschein empfangen. Von wegen in Irland regnet es immer. Wir kauften unsere Bustickets nach Cork, die uns etwa 5€ pro Person kosteten, und warteten mit einem breiten, vorfreudigen Lächeln auf den Bus.

Tipp: Schau vor deiner Abreise, welche Buslinie du nehmen musst. Das spart Zeit und Nerven.

Ankunft in Cork

Nach etwa 20 Minuten stiegen wir am Busbahnhof am Rande der Innenstadt aus und liefen, nach einem kurzen Blick auf unsere offline-Karte, in Richtung Bru Bar Hostel. Die ersten Meter mit vollem Rucksack waren ziemlich ungewohnt und Silke fragte sich nicht nur ein Mal laut, ob beziehungsweise wie sie diese Rucksackreise überstehen würde. Vielleicht lag es auch einfach an der Müdigkeit durch die Anreise oder daran, dass es zum Hostel hauptsächlich bergauf ging. Wir waren jedenfalls froh, als wir endlich da waren, auch wenn es im Eingangsbereich etwas düster war. Na ja, das Untergeschoss bestand aus einer Bar aus dunklem Holz. Ziemlich düster, aber auch ziemlich irisch und ziemlich gemütlich.

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Blick auf die Bar im Eingangsbereich des Hostels.

Das freundliche Personal und die Aussicht auf unser erstes Guinness der Reise, sorgten für gute Laune. Wir brachten unsere Rucksäcke aufs Zimmer, machten uns kurz frisch und schauten uns noch die geräumige Gemeinschaftsküche und den Aufenthaltsraum mit Computern an, bevor wir in die Stadt aufbrachen.

Tipp: Lade dir eine App mit einer offline-Karte auf dein Smartphone, damit du immer weißt, wo du bist und wo du hin möchtest.

 

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